Aubertit /Aubertite

CuAl[Cl/(SO4)2] * 14 H2O

FARBE :azurblau

HÄRTE :2-3

BRUCH :eben

STRICH :hellblau

SPALTBARKEIT : sehr gut

KRISTALLSYSTEM :triklin

BESCHREIBUNG B.Rieck/Wien beschreibt im Lapis 7/8 99 eine Fundstelle in der Maria Mine in Spitharopoussi, welche in einem zu Tonmineralien und Gibbsit umgewandelten Schiefer eine interessante und artenreiche Paragenese enthält. Zu den seltenen Spezies dieser Fundstelle zählt auch Aubertit, der linaritähnliche derbe körnige Einwachsungen in der Gibbsitmatrix bildet. Im Gegensatz zu Linarit und Azurit zeigt Aubertit eine ebene Spaltfläche mit sehr guter Spaltbarkeit. Diese zu erkennen ist wahrlich nicht leicht, scheint meines Erachtens aber eine sicherere Methode als die oft erwähnten Tüpfeltests zu sein. Bei diesem braust Azurit auf, Linarit bildet einen weißen Rückstand und Aubertit löst sich vollends auf. Das Problem sind wie immer eine sauberere Präperation und sehr sorgfältiges Beobachten. Aubertit bildet keine Kristalle! SAMMLUNGSNOTIZ

 

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