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Carbonat-Cyanotrichit /Carbonat-Cyanotrichite

Cu4Al2[(OH)12/(CO3,SO4)] * 2 H2O

FARBE :hellblau bis lavendelblau

HÄRTE :2

BRUCH :

STRICH :blaßblau

SPALTBARKEIT :

KRISTALLSYSTEM :orthorhombisch

BESCHREIBUNG Im Hilarionstolle, unweit der sog. Elbin-Stelle, wurde in einem Riß im Marmor eine Malachit-Azurit-Mineralisation festgestellt, die auch, auf einer etwa handtellergroßen Fläche, ein Mineral der Cyanotrichit-Gruppe zeigte. Das Mineral zeigte kleine, kaum 1mm große hellblaue Bällchen, die aus igelig verwachsenen nadeligen xx bestehen. Die Bällchen selbst bilden eine mehr oder weniger zusammenhängende Kruste. Die ansonsten für Lavrion eigenartig dichten Bällchen und die ziemlich intensiv hellblaue Farbe ließen zuerst den verdacht auf Lavendulan aufkommen. Nach genauerer Betrachtung scheint es sich aber richtiger um ein Cyanotrichit-Mineral zu handeln, zumal keine 10m neben der Stelle echter Cyanotrichit gefunden wurde. "Normaler" Cyanotrichit tritt in Lavrion immer in sulfathaltigen Paragenesen, meist mit Gips, Serpierit und Spangolith, zusammen auf. Die Paragenese, mit Carbonaten zusammen, und das sonst für Cyanotrichit eigenartige Vorkommen im Dolomit ließen den Verdach auf Carbonat-Cyanotrichit aufkommen. Diese Bestimmung ist nicht analytisch gefestigt! SAMMLUNGSNOTIZ

IMS103048TH.jpg (96023 bytes)
Hilarion Mine, Aghios Konstantinos width: 4mm

 

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