| Halotrichit /Halotrichite
Fe2+Al2[SO4]4 * 22 H2O
FARBE :farblos, weiß, beige HÄRTE :1.5 BRUCH :faserig STRICH :weiß SPALTBARKEIT : KRISTALLSYSTEM :monoklin
BESCHREIBUNG Der berühmte Sulfatstollen in der Plaka hat seinen Namen zumindest mittelbar dem massenhaften Auftreten des Halotrichits zu verdanken. Das Mineral bildet nadelige filzige Ausblühungen auf Pyrit oder Markasit, oder wie im Falle des Sulfatstollens, auf sulfisch vererztem Schiefern. Die weißen Nädelchen sind matt im Glanz und in der Regel zu festeren Büscheln verwachsen, wirken aber immer etwas faserig. In massenhaftem Auftreten, wie im Sulfatstollen, bildet das Mineral cm-dicke Krusten, die sehr weich sind. Sind derartige Stufen einmal verunreinigt, kann man sie höchstens mit reinem Alkohol spülen, aber die Nadeln verkleben trotzdem. Im Halotrichit eingewachsen kommen oft Butzen der selteneren Silfate wie Aplowit etc. vor. Die Unterscheidung zum Pickeringit ist optisch kaum möglich. SAMMLUNGSNOTIZ | ![]() Sulfatstollen, Plaka Bildbreite: 4mm
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![]() Sulfatstollen, Plaka Bildbreite: 4mm
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![]() Sulfatstollen, Plaka Bildbreite: 10mm F&S Fritz Schreiber
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