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Honessit /Honessite

Ni6Fe23+[(OH)16/SO4] * 4 H2O

FARBE :hellblau bis hellblaugrün

HÄRTE :--

BRUCH :

STRICH :bräunlichweiß

SPALTBARKEIT :

KRISTALLSYSTEM :trigonal

BESCHREIBUNG Honessit ist extrem schwierig zu identifizieren. Das Mineral bildet gibbsitähnliche Krusten und Kügelchen, die im Bruch aber eine deutliche zonare Färbung aufweisen. Aufgrund des Nickelanteils sollte das Mineral nur extrem selten vorkommen, und tatsächlich sind auch nur ganz wenige gesicherte Funde aus der Kamariza bekannt geworden. Zum Bild links unten: F.Schreiber gibt im Bildnamen Honessit als Begleiter von Azurit an. Er nennt als Fundort die Serpieri Mine. Stücke dieses Fundes in meiner Sammlung zeigen beim Honessit keinerlei Bänderung. Auch die Struktur lässt eher auf Gibbsit schließen, der durchaus einmal in schaligen Massen mit faseriger Struktur auftreten kann. Als Fundort habe ich die Christiana Mine in Erfahrung gebracht (Fundortangabe Stathis Lazarides). Da sich bis heute die Gelehrten streiten welche Mine wo beginnt und aufhört, ist eine solche Fundortverwechselung durchaus erklärbar.

IMS103048TH.jpg (96023 bytes)
Hilarion Mine, Aghios Konstantinos Bildbreite: 3-4mm

 

IMS103048TH.jpg (96023 bytes)
Hilarion Mine, Aghios Konstantinos BB: 4mm F&S Fritz Schreiber

 

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