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Lavendulan /Lavendulane

NaCaCu5[Cl/(AsO4)4] * 5 H2O

FARBE :blau,lavendelblau

HÄRTE :2.5

BRUCH :uneben

STRICH :blaßblau

SPALTBARKEIT :

KRISTALLSYSTEM :orthorhombisch

BESCHREIBUNG Mitte der 90er Jahre brachte ein griechischer Sammler aus Aghios Konstantinos extrem reiche Stufen des Minerals Lavendulan aus dem Hilarion-Minengebiet mit. Die Stufen zeigten auf mit orangefarbenen Limonit überzogenen Brocken hunderte bis 2mm großer hellblauer Bällchen. Bei stärkerer Vergrößerung kann man gut die einzelnen Blättchen des Minerals erkennen. Das Mineral kommt in einer Paragenese mit Konichalcit und etwas Azurit vor. Weitere Funde im selben Minenbereich zeigten dann eine hellgraue, zebraartig gestreifte Matrix, in deren Drusen und Risse eher flachliegende Sonnen und Knubbel bis 5mm Durchmesser gefunden wurden. Das Nebengestein läst sofort an eine Fließschlacke denken und besteht aus Schieferpartien die wechselnd mit weißen Zerzetzungsprodukten gelagert ist. In dieser Matrix konnten auch weiße, strak zerfressen wirkende Aggregate gefunden werden, die sich als Pikropharmakolith herausgestellt haben. Dies untypische Aasbildung des Pikropharmakoliths war bemerkenswert. Lavendulan wurde anschließend in dem entsprechenden Minengebiet öfters gefunden. Der Lavendulan zeigt immer blättrige xx, während der Cyanotrichit feinnadelige xx ausbildet. SAMMLUNGSNOTIZ

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Hilarion Mine, Aghios Konstantinos Bildbreite: 5mm

 

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Hilarion Mine, Aghios Konstantinos Bildbreite: 3mm

 

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Halde südwestl. des Hilarion-Stollens (Schacht führt in das Hilarion-Minensystem) Bildbreite: 5mm, unten: Hilarion Mine, BB: 4mm

 

IMS103048TH.jpg (96023 bytes)
Fundort

 

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