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Osarizawait /Osarizawaite

PbCu(Al,Fe3+)2[(OH)6/(SO4)2]

FARBE :hellblau, hellblaugrün bis blaugrün,

hellgrün grün

HÄRTE :--

BRUCH :

STRICH :hellgrün

SPALTBARKEIT :

KRISTALLSYSTEM :trigonal

BESCHREIBUNG Ein besonderes Mineralvorkommen in der Maria Mine lieferte in einem in Tonminerale und Gibbsit umgewandelten Schiefer eine recht ungewöhnliche Paragenese mit u.A. Ozarizawait. In den Gibbsitmassen kamen bis faustgroße Quarzklumpen eingewachsen vor, die in Drusen eine kristalline Kruste des hellgrünblauen Osarizawaits zeigten. Da dieses Vorkommen relativ einzigartig ist, ist eine Verwechselungsgefahr ausgeschlossen. Eine optisch sehr ähnliche Bildung ist aus den Spangolith-Serpierit-Fundstellen im Hilarion-System bekannt. Dort erscheint auf Gibbsit eine hellblaugrüne feinkristalline Kruste, die den Ozarizawaiten der amerikanischen Originalfundstelle extrem ähnlich sehen. Als Begleitminerale treten Serpierit, Schulenbergit/Namuwit und Smithsonit mit aus. Bei dieser Kruste, die oft als Osarizawait angesprochen wird, handelt es sich aber um SPANGOLITH. SAMMLUNGSNOTIZ

IMS103048TH.jpg (96023 bytes)
Maria Mine, Agrileza, Bildbreite 6mm, F&S Fritz Schreiber

 

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