| Osarizawait /Osarizawaite
PbCu(Al,Fe3+)2[(OH)6/(SO4)2]
FARBE :hellblau, hellblaugrün bis blaugrün, hellgrün grün HÄRTE :-- BRUCH : STRICH :hellgrün SPALTBARKEIT : KRISTALLSYSTEM :trigonal
BESCHREIBUNG Ein besonderes Mineralvorkommen in der Maria Mine lieferte in einem in Tonminerale und Gibbsit umgewandelten Schiefer eine recht ungewöhnliche Paragenese mit u.A. Ozarizawait. In den Gibbsitmassen kamen bis faustgroße Quarzklumpen eingewachsen vor, die in Drusen eine kristalline Kruste des hellgrünblauen Osarizawaits zeigten. Da dieses Vorkommen relativ einzigartig ist, ist eine Verwechselungsgefahr ausgeschlossen. Eine optisch sehr ähnliche Bildung ist aus den Spangolith-Serpierit-Fundstellen im Hilarion-System bekannt. Dort erscheint auf Gibbsit eine hellblaugrüne feinkristalline Kruste, die den Ozarizawaiten der amerikanischen Originalfundstelle extrem ähnlich sehen. Als Begleitminerale treten Serpierit, Schulenbergit/Namuwit und Smithsonit mit aus. Bei dieser Kruste, die oft als Osarizawait angesprochen wird, handelt es sich aber um SPANGOLITH. SAMMLUNGSNOTIZ | ![]() Maria Mine, Agrileza, Bildbreite 6mm, F&S Fritz Schreiber
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98765 12345 |