Pickeringit /Pickeringite

MgAl2[SO4]4 * 22 H2O

FARBE :farblos

HÄRTE :1.5

BRUCH :uneben, tw. muschelig

STRICH :weiß

SPALTBARKEIT :

KRISTALLSYSTEM :monoklin

BESCHREIBUNG Der berühmte Sufatstollen in der Plaka hat neben dem Eisensulfat Halotrichit auch Pickeringit, das Magnesiumanalogon, hervorgebracht. Der Pickeringit kristallisiert, wie dummerweise der Halotrichit auch, in weißen, seidig glänzenden Fasern, die gerne zu büscheligen Gruppen verwachsen ganze Flächen überziehen. Derartige Filze sind aber oft innig mit anderen Sulfaten verwachsen. Die Picheringitkristalle sind übrigens flexibel biegsam. Wie B.Rieck/Wien im Lapis 7/8 99 schrieb, bilden beide Minerale eine Mischreihe, sodaß nur eine chemische Analyse die Bestimmung sichert. Auch hier sollte der Amateur keine Tüpfeltests benutzen, da duch die innige Verwachsung mit anderen Sulfaten ein Lotto-Ergebnis produziert wird. Pickeringit als auch die anderen Eisensulfate entstehen bei der Oxidation von Eisensulfiden im feuchten Millieu. Daher erscheint es nur mehr als richtig anzunehmen, daß diese Mineralien auch an anderen Stellen gefunden werden können. SAMMLUNGSNOTIZ

 

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