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Warikahnit /Warikahnite

Zn3[AsO4]2 * 2 H2O

FARBE :gelb bis orange,weiß farblos

HÄRTE :--

BRUCH :eben

STRICH :weiß

SPALTBARKEIT :

KRISTALLSYSTEM :triklin

BESCHREIBUNG Warikahnit ist als eigenständige Bildung in Lavrion höchst selten. Das Mineral kommt in der Arsen-Blei-Paragenese der 80er Mine der Plaka und in der Christiana Mine in zwei völlig unterschiedlichen Ausbildungsformen vor.In der Plaka erscheint das Mineral in der Arsen-Blei-Paragenese in winzigen, eher lattigen, blättrigen weißen xx auf Zinkblende aufgewachsen. Die xx sind optisch nicht von dem ihn ständig begleitenden Hydrozinkit zu unterscheiden. Brianyoungit, ein weiterer ständiger Begleiter, leuchtet unter UV-Licht auf. Köttigit bildet fast geschlossene radialstrahlige Bällchen. Siehe hierzu auch die Beschreibung des Köttigits! In der Christiana Mine ist das Mineral lange mit langprismatischen gelben bis orangen Mimetesiten verwechselt worden. Warikahnit kommt in den Arsenatparagenesen vor und unterscheidet sich von dem Mimetesit durch einen verzerrten und mesit vierseitigen Kristallquerschnitt. Die bis 1mm langen xx verwachsen dabei zu den auch für Mimetesit üblichen Igeln. Nocheinmal muß betont werden, daß der Warikahnit auch in der Arsenatparagenese extrem selten ist, und keinesfalls außerhalb dieser Paragenese gefunden wird (sonst gibt es demnächst haufenweise lavrionitische Warikahnite!!). Eine Analyse ist bei Verdachtsstücken sicherheitshalber unumgänglich. Das Mineral wächst in kleinen Quarzdrusen und wird in seltenen Fällen von Adamin, Koritnigit und Helmutwinklerit begleitet. Außerhalb der Drusen treten dann noch Duftit, Beudantit, Karminit und weitere Vertreter dieser Paragenese auf. SAMMLUNGSNOTIZ

IMS103048TH.jpg (96023 bytes)
80er Mine, Plaka Bildbreite: 2-3mm

 

IMS103048TH.jpg (96023 bytes)
80er Mine, Plaka Bildbreite: 1mm

 

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