Die Hilarion Mine
Die Hilarion-Mine ist die südlichste der vier Gruben im Revier Kamariza. In Sie geangt man, wenn man im Hilarion-Stollen der Treppe auf die dritte Sohle folgt
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Hier befinden sich auch schon die ersten Abbaue des Revieres, wenn man in die Stollen nach rechts einbiegt. Folgt man aber dem Hauptweg, so gelangt man rasch in die riesige Adamin-Halle und kurz danach an den rechts am Stollenrand liegenden Hilarion-Schacht. Dieser Schacht hat keinerlei Ausbau mehr und kann leicht übersehen werden. Alle Stollen südlich dieses Punktes gehören zum Hilarion-Gebiet, daß bei oberflächlicher Betrachtung noch recht überschaubar scheint. Schon die im Bereich vor der Adaminhalle nach rechts abzweigenden Stollen (wenn man hineingeht), führen in ein ziemliches durcheinander von Stollen und Abbauen. Dieser Bereich ist auch schon aufgrund seiner Nähe zum Tagesklicht stark abgesucht, dennoch gelingen immer wieder hervorragende Funde
Kurz hinter der Adaminhalle zweigt nach rechts ein zuerst fast zugeschütteter Stollen ab. Dieser Stollen ist sehr lang und hat eine große Zahl weiterer Nebenstollen. Letztendlich führt er in das Abbaugebiet südlich des Schachtes. Zudem weist er eine Absurdität auf. Einer der Nebenstollen führt in eine Roesige Kammer, die aussieht als ob hier entweder Material für den Stollenbau gebrochen wurde, oder es könnte sich um eine Art Magazin handeln. Spekulationen reichen dahin, daß während der Abbauzeit hier Erzloren gebunkert wurden, um sie nachts durch den Hilarionschacht zu heben. Dies ergäbe insoweit einen Sinn, als daß die Anlage des Magazins darauf schließen ließe. Allerdings läßt die noch sichtare Schienenführung diesen Schluß nicht ganz so warscheinlich sein. Eben ein Mysterium. Apropos Mysterien, im weiteren Verlauf des Hauptstollens tauchen an einer Stelle eingemauerte Stollentafeln auf, die den Namen Jean-Baptiste tragen. Offensichtlich hieß dieser Stollen Jean-Baptiste Stollen, und ist nicht zu verwechseln mit der Jean-Baptiste-Mine. Wir waren bei der Entdeckung jedenfalls kurzfristig extrem desorientiert, da wir dachten nun im Bereich der Jean-Baptiste-Mine zu sein. Zum Glück gibt es in diesem Bereich keine Mineralien, sonst wäre die Verwirrung komplett.
Leider haben Idioten die Markierung mit Farbe verschmiert.
Einige weitere Stollenbeschriftungen im "Jean-Baptiste-Stollen" der Hilarion-Mine, offensichtlich hieß der Stollen auch 121er, wie im unteren Bild erkennbar
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Ein wunderbar versinterter Nebenstollen im 121er, alias "Jean-Baptiste-Stollen" im Hilariongebiet

Ein alter Grubenhundt hane dem Hilarion-Schacht. Wäre das Teil nicht gar so schwer, und der Rückweg noch lang, er stände heute bestimmt in irgendeinem Keller als Bartisch.
